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Horror & Thriller Enthält Spoiler PC (Steam) Nintendo Switch

DEAD DAYS von Clockup – Eine Visual Novel über Leben, Tod und zweite Chancen

von wyrdsister87 8 Min. Lesezeit
Stimmungsbild zu DEAD DAYS (Platzhalter) 8,5
Symbolbild – finale Artikelbilder folgen zum Launch.

Auf einen Blick

Entwickler
Clockup
Publisher
Shiravune
Plattformen
PC (Steam) · Nintendo Switch
Genre
Horror & Thriller
Spielzeit
ca. 25 Stunden
Release
Juni 2026

Was ist DEAD DAYS?

DEAD DAYS ist eine psychologische Horror- und Mystery-Visual-Novel des japanischen Studios Clockup. Anders als viele Werke des Genres setzt das Spiel nicht auf plakative Schockmomente, sondern auf ein langsames, fast unmerkliches Kippen der Realität. Im Zentrum steht die Frage, was ein Mensch mit einer zweiten Chance anfängt – und welchen Preis er dafür zu zahlen bereit ist.

Protagonist Sōta erwacht sieben Tage nach seinem eigenen Tod wieder in seinem Alltag – ohne Erinnerung daran, wie er gestorben ist. Die Visual Novel begleitet ihn durch eine Woche, die sich mit jeder Entscheidung ein Stück weiter von der Wirklichkeit entfernt. Clockup verbindet dabei Slice-of-Life-Momente mit einer bedrückenden Grundspannung, die konsequent bis zum Finale gehalten wird.

Story & Handlung

Im Verlauf der Woche erkennt Sōta, dass er nicht der Einzige ist, der eine zweite Chance erhalten hat. Jede der drei Hauptrouten dreht sich um eine Person aus seinem Umfeld, deren „geliehene Zeit“ an eine Bedingung geknüpft ist – und jede Route deckt ein anderes Fragment der Nacht auf, in der Sōta starb.

„Sieben Tage sind kein Geschenk. Sieben Tage sind eine Frist.“

Das True Ending führt alle Fäden zusammen: Die zweite Chance entpuppt sich als Tauschgeschäft, und die Visual Novel stellt ihre zentrale Frage ein letztes Mal – diesmal jedoch an die Spielerin selbst. Ein Ende, das noch lange nachhallt und typisch für Clockup keine bequeme Auflösung anbietet.

Enthält Spoiler

Gameplay & Routen

Spielerisch bleibt DEAD DAYS eine klassische Visual Novel mit Entscheidungspunkten, die weit mehr Gewicht haben, als es zunächst wirkt. Kleine Alltagsentscheidungen aus den ersten Kapiteln bestimmen, welche der Routen sich überhaupt öffnet – ein Flowchart hilft beim gezielten Nachspielen:

Grafik & Sound

Visuell arbeitet Clockup mit einem bewussten Kontrast: warme, fast nostalgische Alltagsszenen stehen kalten, entsättigten Sequenzen gegenüber, sobald die Fassade bröckelt. Der Soundtrack bleibt zurückhaltend und setzt Stille als Stilmittel ein – gerade in den letzten Kapiteln eine der größten Stärken des Spiels.

Stimmungsbild zur Atmosphäre von DEAD DAYS (Platzhalter)
Symbolbild – Screenshots aus dem Spiel folgen zum Launch.

Fazit

DEAD DAYS ist keine Visual Novel für zwischendurch, sondern ein Werk, das Geduld belohnt. Wer sich auf das langsame Tempo einlässt, bekommt eine der dichtesten Horror-Erfahrungen des Jahres – mit einem Ende, das die eigene Sicht auf „zweite Chancen“ garantiert verschiebt.

8,5/10

VisualNexus Wertung

Getestet auf

Gaming-Handheld in den Händen (Symbolbild für GPD Win 5)

GPD Win 5 · AMD Ryzen AI Max+ 395 · Radeon 8060S · 7″ / 120 Hz

So lief’s: In nativer Auflösung butterweich – Visual Novels fordern die Hardware kaum, ideal für lange Lese-Sessions unterwegs.

1080p / 120 Hz Durchgehend flüssig Akku: 6+ Std.

Pro

  • Dichte, konsequent aufgebaute Atmosphäre
  • True End mit echtem Nachhall
  • Entscheidungen mit spürbarem Gewicht

Contra

  • Sehr langsamer Einstieg
  • Bisher keine deutsche Lokalisierung
Teilen:

wyrdsister87

Gamerin & Content Creator. Auf VisualNexus schreibe ich über Visual Novels – von Romance & Dating Sims bis Horror & Thriller.

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Kommentare (2)

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